Tradition aus England

Ursprung des Junggesellenabschiedes

Dieser Brauch „verabschiedet“ den angehenden Bräutigam vom Junggesellendasein und wird einige Wochen vor der Hochzeit gefeiert.
 

Ursprünglich kommt der Junggesellenabschied aus England. Es war Tradition, dass sich die Männer der beiden Familien trafen und prüften, ob der angehende Bräutigam mit seinen ehelichen Pflichten vertraut war. In gehobener Atmosphäre mit feiner Kleidung wurden Ansprachen und Reden über die Bedeutung der Ehe vorgetragen und der Bräutigam hielt beim Vater der Braut um deren Hand an. Heutzutage wird der Junggeselle feucht-fröhlich von seinen Freunden von der Zeit als Junggeselle verabschiedet. Auch die angehende Braut folgt dieser Tradition und feiert ausgiebig mit Ihren Freundinnen.
 
 
  Meist übernehmen die Trauzeugen oder die besten Freunde die Organisation des Abends. Es werden kleine Spiele und Aufgaben geplant, die der Junggeselle an diesem Abend erfüllen muss. Männer und Frauen verbringen diesen Abend getrennt. In der Regel wird ein Vergnügungsviertel in einer Großstadt aufgesucht (Hamburger Kiez, Frankfurt Sachsenhausen,…). Die Verkleidung beim Junggesellenabschied spielt auch eine große Rolle. Oftmals verkleiden sich die Gruppen karnevalsartig, um an diesem Abend besonders aufzufallen.
Früher wurde nur ein T-Shirt bedruckt (z.B. „Der letzte Abend in Freiheit“) heute folgt man der Tradition aus England und den USA. Frauen verkleiden sich z.B. mit Bunny Ohren, Teufelshörnern und die Männer als Sträfling zum Beispiel. Besonders für die Frauen hat diese Verkleidung den Vorteil, dass die Gruppe viel mehr Aufmerksamkeit bekommt und es somit auch einfacher ist mit Spielen und Aufgaben Geld zu verdienen, um sich den Abend zu finanzieren.